| Äpfel, die mit Schale gegessen oder verarbeitet werden, gründlich waschen. Denn auch Äpfel aus dem eigenen Garten sind der Luftverschmutzung ausgesetzt. |
| Auch Zitronen, deren Schale für Apfelgerichte häufig im ganzen oder gerieben mitverwendet wird, vorher gründlich unter fließendem, warmen Wasser abbürsten. |
| Für Apfelgelee eignet sich gut frühes, noch nicht vollreifes Fallobst, da es einen besonderen hohen Pektingehalt hat. Äpfel hierfür mit Schale und Kernhaus kochen, denn darin steckt das meiste Pektin. |
| Rohe Äpfel eignen sich nicht zum Einfrieren. Um so besser aber Apfelmus, -kompott und -saft. |
| Anstatt den ganzen Herbst gewonnenen Saft sofort zu Gelee zu verkochen, einen Teil einfrieren und erst im Laufe des Winters die nächste Partie Gelee daraus zubereiten. Frisch schmeckt es am besten! |
| Zucker und Zitronensaftmenge sind immer auch abhängig vom Süße- bzw. Säuregehlat der Äpfel. Die in den Rezepten angegebenen Mengen sollten also nach Geschmack variiert werden. |
| Für Diabetiker kann auf Zucker bei vielen Rezepten verzichtet und stattdessen Fruchtzucker, Süßstoff oder beides verwendet werden: Beispielsweise, wenn Zucker nur Gewürz ist, wie bei Salaten und pikanten Gerichten. Vor allem Apfelmus - ausschließlich mit Süßstoff zubereitet - ist das nicht anzumerken. |
| Gelees und Konfitüren können vor Schimmel geschützt werden: Glas nach dem Einfüllen nicht sofort verschließen, sondern mit einem sauberen Küchentuch abdecken. Nach ca. 15 Minuten, wenn die Oberfläche von Gelee oder Konfitüre sich stabilisiert hat, etwas Obstschnaps daraufgeben und die Gläser verschliessen. Vor Gebrauch abgiessen oder unterrühren. |
| Bei der Zubereitung von Apfelgerichten, -kuchen oder -desserts sind exotische Gewürze unentbehrlich. Zimt, Nelken, Vanille, Ingwer, Muskat und Kardomom ergänzen und betonen das Apfelaroma und steigern damit Duft und Geschmacksfülle. Haben die Äpfel wenig Säure, Saft und geriebene Schale (unbehandelter) Zitronen zufügen. Auch Orangensaft oder Wein runden den Geschmack ab. |