pro Kopf Verbrauch

Jeder Deutsche verzehrt pro Jahr ca. 31,5 Kilogramm Äpfel.

Steckt ein verfaulter Apfel die anderen an?

Ja doch, so ist es! In allen pflanzlichen Geweben kommt in geringen, wenn auch sehr wirksamen Mengen Äthylen vor, C2H4, ungesättigter gasförmiger Kohlenwasserstoff, der als Phytohormon wirkt. Das heißt, das Äthylen fördert die Fruchtreife, steigert die Abstoßung von Früchten und Blättern und kann eben auch zum vorzeitigen Verderb von Obst und Blumen führen. Ein faulender Apfel gibt Äthylen ab und veranlasst damit auch die anderen Äpfel in der Steige dazu, schneller zu reifen. Dies also ist der Hintergrund der bei bösen Buben und leichtfertigen Mädels so unbeliebten Volksweisheit!

Warum haben Äpfel rote Backen?

Äpfel produzieren den roten Farbstoff, um sich vor der Sonne zu schützen. Hätten sie ihn nicht, bekämen sie braune Flecken und würden zu faulen beginnen. Ja, ja: Natürlich gibt es auch Äpfel, die gelb oder grün sind. Aber diese sind gegen die Sonnenstrahlung wesentlich resistenter. Ihnen fehlt, was die roten Äpfel auszeichnet und gleichzeitig empfindlicher macht: der höhere Zucker- und Fettgehalt.

Formelzeichen

Pelargonidin ist eine der Substanzen, die für die rote Färbung von Himbeeren, Erdbeeren und Äpfeln verantwortlich sind.