An apple all day...

Nichts kann mit einem Apfel als kleiner Zwischenmahlzeit konkurrieren, nichts ist so verpackungsneutral und nichts so restlos zu entsorgen und dazu noch so gesund. In einem Apfel ist so gut wie kein Fett, dafür aber eine Reihe wichtiger Vitamine, Mineral- sowie Ballaststoffe und Fruchtsäuren. Im Durchschnitt decken zwei Äpfel täglich die Hälfte des menschlichen Vitamin C-Bedarfs und stärken damit entscheidend die Abwehrkraft. Daneben sind Carotin, Vitamin B1, B2 und B6 enthalten. Ein wichtiger Mineralstoff im Apfel ist Kalium, das im Gegensatz zu Natrium entwässernd wirkt. Weiterhin sind noch Calcium und Phosphor enthalten - beide wichtig für den Aufbau von Knochen und Zähnen. Einfache Kohlenhydrate wie Trauben- und Fruchtzucker gehen schnell ins Blut und wirken gegen Müdigkeit und Konzentrationsschwäche, das macht den Apfel zur idealen Zwischenmahlzeit für Schule und Beruf. Ob eine Frucht gut oder schlecht schmeckt, hängt vor allem vom Zeitpunkt der Ernte ab. Nur wenn der Apfel am Baum voll ausreift, bilden sich Zucker und Säure in einem ausgewogenen Verhältnis. Den unreifen Äpfeln fehlen bestimmte Sekundärstoffe, die sich als wichtige Geschmacks- und Aromaträger erwiesen haben: die Phenole. Rund 50 dieser Substanzen wurden bislang in Äpfel nachgewiesen. Einige Phenole können vor Herz- und Gefäßkrankheiten schützen oder sogar - als sogenannte Radikalfänger - die Bildung bösartiger Tumore hemmen. Der Apfelbaum schützt sich selbst mit den Phenolen gegen Krankheitserreger. Diese Stoffe spielen also eine Schlüsselrolle im Immunsystem des Obstbaumes. Entscheidend für die Bildung der Phenole ist, dass der Obstbaum möglichst nicht mit Stickstoff gedüngt und durch Temperaturschwankungen oder Schädlingsbefall "gereizt" wird. Früchte aus Streuobstwiesen erfüllen diese Anforderungen im Regelfall. Die traditionellen Sorten von Hochstamm-Obstbäumen bieten vielleicht kein optimiertes Erscheinungsbild, dafür jedoch ein deutliches Plus an Geschmack. Übrigens gelten Streuobstwiesen - extensive Nutzung vorausgesetzt - mit etwa 5000 Tier- und Pflanzenarten als einer der artenreichsten Lebensräume Mitteleuropas.

... keeps the doctor away!




Äpfel zur Vorbeugung bei Alltagsbeschwerden:

Äpfel haben bei Darmstörungen eine regulierenden Wirkung auf den Organismus. Sie enthalten Pektin, ein Fasertoff, der die Darmperistaltik anregt. Hilfreich für die Verdauung sind auch bestimmte Säuren im Apfel, die die Ansiedlung schädlicher Bakterien im Darm verhindern können. Auch wer keine Beeinträchtigung seiner Verdauung spürt, tut sich einen Gefallen, wenn er einmal im Monat einen Apfeltag zur Entgiftung einlegt. So ein Tag wirkt sich auf das Wohlbefinden aus und hilft beim Abnehmen.