Die 70 Billionen Zellen unseres Körpers benötigen nur
wenige Gramm an Vitaminen, um optimal versorgt zu
sein. Die winzigen Vitaminmoleküle ermöglichen aber
erst den Stoffwechsel von Pflanzen, Tier und Mensch.
Bis vor kurzem waren 13 Vitamine bekannt: die Vitamine A, C, D, E, K
und acht B-Vitamine. Inzwischen wurden 13 B-Vitamine analysiert, einige liegen in mehreren
Formen vor. Auch bei den übrigen Vitaminen gibt es verschiedene
Molekülstrukturen. Dies ist mit ein Grund, weshalb synthetische
Vitamine (die Zufuhr in Tablettenform) die natürlichen
Vitamine (die Aufnahme aus vitaminreichen Lebensmitteln) nicht ersetzen können.
In Form von inhaltsstoffreichen Lebensmitteln ist es auch kaum möglich,
zu viele Vitamine aufzunehmen.
Angesichts der heutigen Lebensgewohnheiten – Hektik, Rauchen, hoher Fleisch- und
Fettkonsum – und Belastungen durch Abgase und UV-Strahlung ist der Bedarf
an Vitaminen deutlich höher als es nötig wäre, um Mangelerscheinungen
zu vermeiden. Eine Zusatzdosis als Stressschutz ist also zu berücksichtigen.
Als Faustregel gilt: täglich 250 g frisches Obst, 200 g frisches Gemüse
und 150 g Rohkostsalat decken den heutigen Bedarf an Vitaminen.