Granatapfel

Granatapfel

Die zwiebelförmige Frucht des immergrünen Granatapfelbaumes galt im Altertum als Sinnbild der Liebe und Fruchtbarkeit. In der Küche ist der Granatapfel beliebt wegen seiner süßsäuerlichen Kerne, mit denen sich Saucen, Obstsalate, Eis und Cremes verfeinern lassen. Auch Granatapfel-Saft schmeckt herrlich.


Anbaugebiete: Mittelmeerraum, Iran und Indien
Form und Farbe: Orangengroß mit Kelchansatz. Gelbrote bis bräunliche, lederartige Schale. Rotes Fruchtfleisch mit eßbaren Kernen, das durch weiße Trennhäute (bitter und nicht eßbar) in Kammern unterteilt wird.
Reife: leicht gerissene, glatte Schale
Geschmack: süß-säuerlich, Aroma erinnert an Johannisbeeren
Nährwert: 100 g = 75 kcal; 0,7 g Eiweiß, 0,6 g Fett, 16,7 g Kohlenhydrate, viel Vitamin C, sowie Calcium und Eisen
Behandlung: Schale vom Kelch bis zum Stielansatz mehrmals einritzen. Frucht halbieren und Hälften auseinanderbrechen - dabei fallen die Kerne heraus. Oder die geteilte Frucht umgedreht auf einen Teller legen und Kerne mit dem Messerrücken herausklopfen. Darauf achten, daß keine Trennhäute dabei sind. Zum Entsaften - vor allem von älteren Früchten - die Zitruspresse verwenden. Die Schale enthält viel Gerbsäure, deshalb Vorsicht vor Flecken!
Verwendung: Für Obstsalate, Eis und Süßspeisen. Für Saft und Mixgetränke. Für Saucen, als Beigabe zu Fisch und Fleisch.




Jambu Air


Kleine, laternenförmige Frucht mit wachsartiger Oberfläche. Die Farbe reicht von blassgrün über Pink bis zu Weiß.
Die kleinen Samen sollten nicht gegessen werden.
In Asien bevorzugt man die aufgeschnittenen Füchte in Soya-Sacue mit Chilli zu tauchen, bevor man sie ißt.